HOFKONZERT im Künstlerhof, Alt Lietzow 12, 10587 Berlin

13 STRINGS (Gitarrenduo) trifft Sopran & Tenor Sax (Spätsünder-Meisterkonzert)

+ Simon Rainer & Andreas Brunn & Special Guest Vladimir Karparov

13 STRINGS

+ Simon Rainer (I) – e-guitar, electronics
+ Andreas Brunn (D) - 7 string acousticguitar, percussion

   & Special Guest:

+ Vladimir Karparov (BG) - soprano & tenor saxophon

13 STRINGS spielen eigenständige Kompositionen, welche sich verschiedener Weltmusikelemente bedienen und dabei Jazzy & Funky klingen. In ideenreichen Arrangements erweitern Andreas Brunn und Simon Rainer ihre Instrumente: Es werden Bässe getappt und perkussive Grooves auf dem Gitarrenkorpus der 7-saitigen Akustikgitarre lassen das Temperament Lateinamerikas erleben.

Ergänzt werden 13 Strings kurzfristig durch den Dritten im Bunde, den bulgarischen Saxofonisten Vladimir Karparov. Was die Formation so außergewöhnlich macht, sind die Bass-Funktionen, die mal von Brunn, mal von Rainer übernommen werden und den Klang des Ensembles so reichhaltiger machen, als es drei Musikern eigentlich möglich ist. Zusammen mit Karparovs osteuropäischen Einflüssen ergibt das eine Mischung, die so wohl nur in Mitteleuropa entstehen kann (Rolf Thomas)

Simon Rainer

Simon Rainer stammt aus dem italienischen Ort Meran und studierte bei Wolfgang Muthspiel in Basel und Wien. Sein Spiel zeichnet sich durch sphärische Harmonien und exzessive Melodielinien aus, die an die Soli von Saxophonisten erinnern. Er nutzt gezielt verschiedene Effektgeräte und wechselt so sehr kreativ die Sounds.

Andreas Brunn

Andreas Brunn studierte an der renommierten Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Er verbindet Stilistiken aus dem Jazz mit den ungeradzahligen Metren des Balkans sowie Finger- und Plektrumtechniken. Auf der siebensaitigen Gitarre setzt er die zusätzliche Baßsaite in variablen Stimmungen ein. Andreas Brunn gewann den 1. Preis des Gitarrenkompositionswettbewerbs „Open Strings“ des Fachmagazin AKUSTIKGitarre.

Vladimir Karparov

Vladimir Karparov wurde in Sofia geboren. Im Alter von 13 Jahren begann er Saxophon zu spielen und konzertierte schon sehr bald mit einem bulgarischem Blasorchester. Jazz spielte er erstmalig als Straßenmusiker in Sofia. In dieser Zeit trat er sowohl mit Bigbands als auch mit kleineren Formationen auf und spielte zudem auch Rock, Soul und Ska. 1999 begann er in der Hamburger Hochschule für Populäre Musik Jazz zu studieren, beendete seine Studien an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin mit Erfolg.

Die Teilnahme an diversen Festivalevents, zahlreiche Konzerte und Auszeichnungen in Europa, Indien und Japan vervollständigen das Bild dieses vielseitigen Musikers. Dabei spielte er u.a. mit Theodosii Spassov, Milcho Leviev, Ivo Papasov, Okay Temis, Yaldaz Ibrahimova, Jiggs Whigham, Martin Lubenov, Gerard Presencer und John Hollenbeck.

Pressestimmen

... ein Sound, wie er nur im kulturellen Schmelztiegel einer Millionen-Metropole wie Berlin entstehen kann. Erschaffen von Virtuosen auf ihren Instrumenten, denen kulturelle Grenzen und musikalisches Schubladendenken völlig fremd sind." (Christian Erber, NDR).

Die wunderschöne Ballade „Sky“ zählt zu den Höhepunkten auf New Urban World Melodic Grooves, Komponist Rainer hat sich dabei von dem legendären Album Beyond the Missouri Sky von Pat Metheny und Charlie Haden inspirieren lassen.” (Jazzthetik)

Andreas Brunn ist ein engagierter Gitarrist und Komponist, ein aktiver Brückenbauer. … „Perpetuum five“ kommt als elektrifizierter Postbop, griffiger, eckiger, kantiger, böser, wütender, jazziger. Oder man nehme „East Side Gallery Story“ als die Story eines Musikers, welcher sich prima in der Welt zurechtfinden könnte, stattdessen aber die Lasten (zeit)historischer Aufarbeitung und Verantwortung klaglos zu Musik macht, die unbequem sein muss.“ (Jazzpodium, Alexander Schmitz)

Andreas Brunn ruft immer wieder Erinnerungen an John McLaughlin wach. Sein Spiel und sein Kompositionstalent sind hintergründig und von intelligentem Witz; eine Jazzfuge wie „Wizards‘ Cube“ schreibt sich schließlich nicht von selbst.“ (Kieler Nachrichten)

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu 13 STRINGS finden Sie hier

Zurück